Auf der Höhe der Zeit

Wenn Sie die Bundesstraße 36 von Karlsruhe nach Rastatt fahren, dann wird Ihnen bei Forchheim gleich gegenüber der Messe Karlsruhe rechter Hand ganz sicher unser Firmengelände auffallen: ca. 400 m Holz-Großhandel und nach der Straßeneinmündung nach Rheinstetten gleich noch einmal 300 m Holz-Einzelhandel. Insbesondere die visionäre Glas-Optik des Ausstellungs-Gebäudes sowie die schlicht-funktionale Brettsperrholz-Optik der Holzwerkstoffhalle versprechen viele Neuigkeiten rund um das vielseitige Gestalten mit Holz und Holzprodukten.

Auf dem Großhandelsareal finden Handwerker jedes Holzgewerks alles, was sie zur Ausführung ihrer Arbeit und zur Gestaltung der Ideen benötigen. Und das schöne und gesunde Wohnen mit Holz wird in der großzügigen Ausstellung im Einzelhandels-Gebäudes gezeigt. Dort finden Sie alles rund um den Werk- und Wertstoff Holz.

Die Eindrücke des modernen Betriebes lassen es kaum vermuten, aber es gibt uns bereits seit dem Jahr 1948. Aus kleinsten Anfängen ist ein leistungsfähiger Betrieb entstanden. Wenn im Kundenkreis anerkennend vom „Hirsch“ gesprochen wird, so spiegelt das Treue und Vertrauen in Leistungen wider, die in mittlerweile fast sieben Jahrzehnten aufgebaut wurde.

PDF Firmenbroschüre (13 MB)

Erfahrung aus Tradition

Eine gewachsene Unternehmenskultur gewinnt gerade in unserer schnelllebigen Zeit immer mehr an Wert. Wenn wir von Erfahrungen sprechen, die beim Bauen - ganz besonders mit dem Naturwerkstoff Holz - unerläßlich sind, so sind diese bei uns nicht einfach gelernt, sie sind gelebt. Geprägt von dem, wie Kultur und Technik sich in fast 70 Jahren entwickelt haben.


Es war 1948, nach Kriegsende, in einem Hinterhof in Karlsruhe, als der Schreinermeister Fritz Hirsch und sein Sohn, der Holzkaufmann Karl H. Hirsch, mit einer Schnittholz-Handlung den Sprung in die Selbständigkeit wagten - 250 Quadtratmeter auf einem Ruinengrundstück in der Waldhornstraße und mit einem Startkapital von 150 DM. Der Wareneinkauf erfolgte dabei anfangs fast ausschliesslich im nahegelegenen mittleren Schwarzwald, der dazu wöchentlich mit Bahn und zu Fuß besucht wurde. Zunächst konzentrierte man sich auf den Bedarf der umliegenden Schreinereien und schon bald wurde der erste Standort zu klein. Der Betrieb wurde 1953 in die Lorenzstraße, ebenfalls in Karlsruhe verlagert, die Betriebsmannschaft war zwischenzeitlich auf vier Personen und die Lagerfläche durch den Unzug auf 750 Quadratmeter angewachsen.

Die Sortimentsbreite nahm auch durch Direktimporte aus Skandinavien immer weiter zu - der erste Gabelstapler schaffte da im Jahr 1962 den Mitarbeitern einiges an Erleichterung, wurde doch vorher alles in Handarbeit auf- und abgeladen.

Ein Familien-Unternehmen mit Charakter

1965 wurde mit der Verlagerung nach Forchheim eine weitere Entwicklungsphase eingeleitet und der Ausbau der Marktposition konsequent weiter betrieben.  Ende der 1960er-Jahre wurde der Handel mit Holzwerkstoffen integriert sowie der Direktimport aus Asien aufgenommen, im Jahr 1970 hielt der erste Computer (ein Nixdorf-Magnetcomputer) einzug.

Die Anzahl der Lagerhallen sowie die Firmenfläche nahmen immer weiter zu, ab dem Jahr 1990 sorgte auf der südlichen Seite der Leichtsandstraße der visionäre Holz-Glas-Neubau mit einer abwechslungsreichen und stets aktuell gehaltenen Ausstellung für Inspiration. Die vorerst letzte größere und nach außen sichtbare Baumaßnahme stellte die neue Holzwerkstoffhalle dar, die innerhalb eines halben Jahres errichtet wurde und Anfang 2009 ihren Betrieb aufnahm.

Stand 2017 beläuft sich das Firmengelände auf 40.000 Quadratmeter Großhandels- und 5.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche.

Verbunden mit dem Wachstum der Firma war natürlich auch eine Zunahme der Mitarbeiter-Zahl. Die hochverdiente Gründergeneration Fritz und Karl H. Hirsch waren der Ausgangspunkt, mittlerweile zählt die Firma sechs "echte Hirsche": Werner, Roland, Wolfram, Christoph, Maren und Michael Hirsch sorgen dafür, dass auch die Zukunft von Hirsch & Sohn in Familienhand liegt.

Flankiert und bestens unterstützt von einem unverzichtbaren und starken "Hirsch-Rudel" von über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellen sich alle den täglichen Herausforderungen, die  die wachsende Bedeutung von Holz und Holzwerkstoffen, das steigende Interesse am Holzbau und an Lebensqualität durch gesundes, energieeffizientes Bauen so mit sich bringen - und freuen sich, mit einem einzigartigen Natur-Werkstoff einen verantwortungsbewußten Holzhandel betreiben zu können.

Die gesamte Firma wird es auch zukünftig so halten, wie es Karl H. Hirsch einmal so treffend vorgegeben hat:

Aufeinander zugehen, miteinander sprechen, gemeinsam entdecken, gemeinsam tun -

Und die Zäune der Mißverständnisse, der Voreingenommenheit,  der Reserviertheit fallen von selbst.